Skype – eine der geläufigsten Internetmarke

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Seine Nutzerbasis konnte Skype innerhalb kurzer Zeit um ein Fünftel in Deutschland vergrößern. Eine Verdoppelung gelang sogar in Frankreich. Es gibt aber auch Länder, die den Messenger-Dienst total ignorieren.

Skype war im Jahre 2003, August, noch völlig unbekannt. Ende des Monats wurde von der Telefonie-Software die Version 1 veröffentlicht. Skype erreichte nach 11 Jahren, dass es zu einer der geläufigsten Internetmarke wurde. Heute können in Deutschland ca. 80 % der Verbraucher angeben, was Skype bedeutet. Weil ein Gründer von Skype Technologies Schwede ist, ist der Bekanntheitsgrad in Schweden noch höher, er liegt dort bei 94 % nach dem YouGov-Markenmonitor BrandIndex.

Die Software hatte sofort einen revolutionären Start: 2003 war es ein Novum, per Peer-to-peer-Technik kostenlos zu telefonieren. Zwei Jahre später nach dem Start wird Skype von Ebay für 2,6 Milliarden Dollar gekauft und 2011 nimmt Microsoft Skype für 8,5 Milliarden Dollar. Die Investition hat sich gelohnt, denn Skype gedeiht und wächst prächtig. In dem Fachblog Skype Numerology wird bekannt gegeben, dass über 80 Millionen Nutzer am 18.06.2014 zur gleichen Zeit eingeloggt gewesen seien. Der Blogger feierte im vorigen Jahr die 60 Millionen-Marke, ein bisheriger Spitzenwert. Unaufhörlich steigt die Messkurve stetig weiter an.

Verfügt am Ende jeder Mensch auf unserer Erde über einen Skype-Account? Zwar ist es noch nicht so weit, aber die enormen Steigerungsraten zeigt auch der BrandIndex. Der Dienst wird inzwischen von 30 % der Deutschen, die über Skype informiert sind, genutzt. Der Anteil der Nutzer lag Mitte Mai noch bei konstanten 25 %. Frankreich stellte eine ähnliche Ausbreitung fest, dort verdoppelten sich die Nutzer im gleichen Zeitraum. Dagegen stagniert in Großbritannien der Nutzer-Anteil und gar keine Zunahme ist in den USA festzustellen.

Eine Sprachbarriere ist kein Problem mehr: Vom IT-Riesen Microsoft wurde eine Strategie entwickelt, mit deren Hilfe können die Gespräche mit Skype original übersetzt werden. Allerdings zeigt der Prototyp die Überlegenheit des Menschen über den Computer an.

Laut dem BrandIndex können sich die Japaner gar nicht für Skype erwärmen. Zwar erreicht dort mit ca. 70 % die Software einen höheren Bekanntheitsgrad als mit ca. 60 % in Frankreich. Aber kaum jemand scheint in Japan Skype auch zu verwenden: Nur 1 % der Kenner. Das führt dort natürlich zu einem beträchtlich schlechteren Gesamtimage. Für Skype gibt es eine Skala für die gesamte Bewertung, sie reicht von – 100 bis +100 Punkte. Japan hat nur + 11 Punkte erreicht, die westlichen Länder dagegen zum Vergleich + 20 bis + 27 Punkte.

In Japan haben sich auch noch andere Telefonie- und Messenger-Anwendungen etabliert. Gegen diese hat es Skype offenbar schwer, sich durchzusetzen. So hat der japanische Online-Händler Rakuten im Frühjahr dieses Jahres die Anwendung Viber übernommen, die Nutzerquote liegt bei 300 Millionen. Von den japanischen Kennern sind über 60 % Kunde, der Bekanntheitsgrad liegt bei 84 %.

Unterdessen entwickelt sich die Skype-Software prächtig weiter. Bei Nokia ist es anders, gleichfalls übernommen von Microsoft und stark beschnitten, wird es nicht so angenommen. Dagegen ist Skype genau so innovativ wie vor 11 Jahren mit ihrer ersten Version. Microsoft machte eine Ankündigung, in die Software einen automatischen Simultan-Dolmetscher einzubauen und fand damit große Beachtung bei den Nutzern.

Damit werden Telefonate mit Menschen die eine andere Sprache sprechen, ermöglicht. Solche Meldungen schlagen sich im BrandIndex für Skype in guten Buzz-Werten nieder. Der Buzz zeigt an, wie Verbraucher eine Marke in Werbung und Presse, persönlichen Gesprächen wahrnehmen: Positiv oder negativ. Eindeutig schneidet Skype in allen Ländern konstant und eindeutig positiv ab. Der Buzz Wert hat sogar in Japan denselben Stand wie er in Deutschland ist.

Von: Stefan Lübker / Frei-Simser.de
Veröffentlicht am: 02.09.2014 - 22:58 Uhr
Kategorie: SMS News

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